Widerstand in der Etappe

vom Layout noch etwas usselig, auf den Inhalt kommts an







Von Indymedia übernommen, siehe auch Link von unserer Startseite dorthin

Militärkonvoi in Mannheim gestoppt
von mannheimer KriegsgegnerInnen - 14.04.2003 22:37

Heute Nachmittag wurde ein Militärtransport auf dem Weg in den Golf in Mannheim gestoppt.



Heute wurde spontan ein Nachschubtransport der US-Army für die Truppen am Golf gestoppt.
Der Konvoi wurde kurz nach dem Verlassen der Spinelli-Barracks in Mannheim-Feudenheim von
zwei (!) KriegsgegnerInnen für eine viertel Stunde gestoppt. Die ratlosen SoldatInnen reagierten teils
hilflos-verblüfft teils genervt. Manche freuten sich sogar über die Aktion. Es kam ihnen vermutlich
grotesk vor, daß "die beste und stärkste Armee der Welt" von zwei ungehorsamen ZivilistInnen gestoppt werden kann.
Die Spinelli-Barracks in Feudenheim sind Dreh- und Angelpunkt für Militärtransporte an den Golf,
die dann von dort meist über den Hafen in Mannheim-Rheinau verschifft werden.
Zur Zeit fahren mehrere Transporte täglich, was noch die nächsten Wochen anhalten könnte.
Dies wirft hoffentlich für viele eine Frage auf: Wie blockiere ich einen Militärtransport? Interessierten sei die Straßenbahnhaltestelle Adolf-Damschke-Ring nahe dem Haupttor als
strategisch günstigen Blockadepunkt empfohlen. Die Konvois können von Mannheim-Käfertal
aus durch den Kasernen-Zaun bei der Abfertigung beobachtet werden. Was drin ist geht meist
innerhalb eines halben Tags raus. Warten lohnt sich... Wenn der Transport auf der Straße ist,
kurz vorher deutlich sichtbar auf die Straße gehen und dort bleiben. Die US-SoldatInnen haben
keine Befugnis selbst handgreiflich zu werden. Eventuell vorneher fahrende Verkehrsregelbullen
rufen erst mal Verstärkung bevor sie aufdringlich werden.Transpis machen das ganze noch anschaulicher.
Dann kann gewartet werden bis die Bullizei in Räumungsstärke ist, was angesichts des schnell entstehenden
Verkehrschaos eine Weile dauern kann. Der Rest ist Geschmackssache.

Seit Ende Januar finden übrigens zumindest jeden Samstag ab ca. 14.00 Uhr Blockaden vor
den Spinelli-Barracks statt.

Kommt zu den Blockaden, fahrt selbst hin und blockiert Transporte, werdet aktiv,
leistet Widerstand, macht ihnen Stress, das macht Spass! einige unabhängige KriegsgegnerInnen aus Mannheim

Transporte German to Netherland

A quick question: do you know whether there are people/groups spotting the military transports from Germany going into the Netherlands at the moment.
We would like to have more information to prepare an action against the war preparation.
It would be good if we (people from the netherlands and germany ) could work together to do something against the transports.
take care, carla
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AUTONOOM POLITIEK INFOCENTRUM
Burgtstraat 3, NL-6701 DA Wageningen
info@infocentrumwageningen.nl

Giro 3464211 tel: 0317- 423 588, fax 0317- 450144

website http://www.infocentrumwageningen.nl =+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=+=
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Militärflüge in Irland
und was dies mit Frankfurt zu tun hat, siehe folgenden Artikel
Hallo ihr, in Irland gab es gerade sehr erfolgreiche direkte Anti-Kriegs-Proteste. Deswegen werden die Militärflüge jetzt über Frankfurt abgewickelt. Die Kritik (siehe unten) können wir so ja nicht auf uns sitzen lassen und ich hoffe das spätestens nach dem 15.3. ist die Kritik verstummt. Wollen wir nicht auch andenken, ob mehr als "nur" Blockade möglich ist? Aber vielleicht gibt es ja auch schon Lust vorher Kleingruppenaktionen zu machen. wenn ihr Interessierte wisst - sie können sich bei mir melden. von Indymedia: Militärflüge von Shannon werden nun über Frankfurt abgewickelt, da in Deutschland nicht Widerstand zu rechnen ist.
world airways weicht auf frankfurt aus ! Von: hurra deutschland 02.03.2003 12:20
und wohin verlagert world airways seine flugzeuge ? nach FRANKFURT ! hier gibts ja auch nix zu befürchten, die mit der polizei abgesprochenen, zeitlich begrenzten sitzblockaden haben eher symbolischen charakter und tun der kriegsmaschinerie nicht weh. ziviler ungehorsam ist gefragt ! ich weiß, woher soll denn ... genaueres unter

http://www.de.indymedia.org/2003/03/43029.shtml
http://www.de.indymedia.org/2003/03/43116.shtml
http://de.indymedia.org/

gruss heinz
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Resist-vorbereitung Mailingliste JPBerlin - Mailbox und Politischer Provider Resist-vorbereitung@ilpostino.jpberlin.de http://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/resist-vorbereitung



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Der Terminspalte von resist the war entnommen


Aufruf zum Widerstand gegen US-Militärtransporte in Mannheim!
Mannheim ist ein wichtiger Knotenpunkt in Deutschland für die Verschiffung von Kriegsmaterial in die Golfregion. Fahrzeuge, Material und GIs aus einem großen Einzugsgebiet werden in der Spinelli-Kaserne in Mannheim-Feudenheim gebündelt und von dort aus zum Rheinau-Hafen transportiert. Dann erfolgt die Verschiffung über Rotterdam Richtung Irak. Doch dagegen regt sich Widerstand. Regelmässig werden in Mannheim vor den Toren der Kaserne gewaltfreie Blockaden veranstaltet, um die Kriegsmaschinerie zu stören. Bisher haben die Friedensaktivisten schon 4 mal erfolgreich die Transporte an der Weiterfahrt gehindert. Ein regelmaessiger Treffpunkt ist jeden Samstag 5 vor 12 Uhr auf dem Paradeplatz in Mannheim, von wo aus die meisten Blockadeaktionen ausgehen. Beteiligt Euch an den Aktionen und verbreitet die Nachricht vom Widerstand in Eurem Umkreis! Hinterlegt am 28.02.03, 18:47:29 von Jemand

Frankfurter Flughafen parallel und zur Unterstützung der Airbase-Blockade:
Das Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main ruft auf zur Kundgebung am 2. Samstag nach Kriegsbeginn 12 Uhr - Frankfurter Flughafen, Terminal 1, Bereich A (kommt möglichst mit PKWs!) FLUCHTURSACHEN BEKÄMPFEN + DEN KRIEG STOPPEN + FLUCHTWEGE ÖFFNEN + ABSCHIEBUNGEN VERHINDERN http://www.aktivgegenabschiebung.de/030209ab.html Hinterlegt am 4.03.03, 15:26:31 von Freidensaktivist




Militärtransport_Blockade in Italien

taz vom 27.2.03 Aktionstag in Italien: Kriegsgegner blockieren einen Zug mit US-Rüstungsmaterial

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Quelle: indymedia

Mannheim: Konvoi der US-Army blockiert
von Unabhaengige KriegsgegnerInnen Mannheim
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01.02.2003 18:55

Heute am 01.02.03 wurde am Aubuckel in Mannheim-Feudenheim ein
Militaerkonvoi der US-Armee kurz nach dem Verlassen der Spinelli-Bar-
racks fuer eine Stunde blockiert. Der Transport war auf dem Weg zum
Rheinauer Hafen, von wo aus zur Zeit SoldatInnen und Kriegsmaterial in
die Golfregion verschifft werden.

An der Blockade beteiligten sich KriegsgegnerInnen aus Mannheim, ehemalige
Soldaten der US-Armee und einige PassantInnen, die sich spontan mit der
Aktion solidarisierten.
Anschliessend fuhr ein Teil der AktivistInnen noch an den Rheinauer Hafen
und protestierte vor den Toren der Firma Rhenus, waehrend der Konvoi dort
verladen wurde. Nach der ersten symbolischen Blockade vergangenen
Samstag vor den Turley-Barracks an der Grenadierstrasse in Mannheim,
sind wir heute zu direkten Blockadeaktionen uebergegangen und haben
die Militaermaschinerie fuer kurze Zeit gestoppt.
Wir werden auch weiterhin mit Mitteln des zivilen Ungehorsams Widerstand
gegen diesen und kuenftige Kriege leisten und werden schon bald wieder
von uns hoeren lassen.


Unabhaengige KriegsgegnerInnen Mannheim

Kontakt : gegenkrieg_ma@yahoo.com Mannheim, den 01.02.03

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Quelle:
http://de.indymedia.org/2003/02/40946.shtml

Am Samstag, dem 8. Februar, trafen sich ca. 25 Leute aus Emden und
Umgebung am Emskai, um gegen den massenhaften Umschlag von Panzern,
schwerem Kriegsgeraet und Soldaten zu protestieren. Der Emder Hafen ist
Hauptumschlagplatz fuer die britischen Angriffstruppen im angekuendigten
Krieg gegen den Irak.

In den letzten Tagen wurden von hier Richtung Persischer Golf 120 Kampf-
panzer vom Typ "Challenger", 100 "Warrior"-Panzer, die auch als
Mannschaftstransporter dienen, zahlreiche 4-3-2-Panzer sowie 140
Schuetzenpanzer verschifft. Hinzu kommen Kranwagen, Sanitaetswagen sowie
auf einen laengeren Feldzug hinweisende Tieflader.
In den Hafenanlagen werden die Kriegsgueter auf Wuestenverhaeltnisse
umgeruestet, erhalten ihren gelben Anstrich.
Verunsicherung ueber die Inhalte der Container herrscht bei den
Demonstranten seit der Ankuendigung des britischen Verteidigungs-
ministers, im Irak auch Munition mit abgereichertem Uran und
Atomsprengkoepfe einzusetzen. Ein Unfall im Hafen kann zu schwer-
wiegenden Folgen in der Region fuehren.

Auf den Transparenten war z.B. der Wortlaut des Art. 26 (1) des
Grundgesetzes zu lesen, der das Verbot der Vorbereitung, der
Unterstuetzung und der Fuehrung eines Angriffskrieges beinhaltet,
und Art. 20 (4), der alle Deutschen verpflichtet, Widerstand zu
leisten, wenn andere Abhilfe nicht moeglich ist.

Polizei und Wasserschutzpolizei solidarisierten sich mit den Demons-
tranten in der Friedensfrage, sahen aber trotz des offensichtlichen
Verstosses des GG keine Veranlassung, gegen die weitere Verschiffung
von Kriegsguetern in einem Angriffskrieg von deutschem Territorium
vorzugehen. Vielmehr waren sie aufs Aeusserste um die Sicherheit der
Demonstranten besorgt, die unter die ununterbrochen rollenden
Kriegsfahrzeuge geraten koennten.

Auf dem Deich hatten jene die Moeglichkeit, teilweise auch durch direkten
Kontakt, mit britischen Soldaten ins Gespraech zu kommen. Ueber den Stachel-
draht hinweg wurden sie aufgefordert, nach Hause zu gehen, in diesem Krieg
nicht zu Moerdern zu werden.

Zur selben Zeit hatte das britische Militaer zur Pressekonferenz geladen.
Nach deren Beendigung kaempften sich die Vertreter von Presse, Funk und
Fernsehen, von CNN, BBC, AP, ZDF und NDR den Deich hinauf, im trueben
Nebel, in Dreck und Schlamm, um auch die Botschaft der Kriegsgegner
zu vernehmen:

Krieg dem Krieg! Kein Waffentransport von diesem Ort!
Jetzt oder nie - Sand ins Getriebe der Kriegsmaschinerie!
Stoppt den Bombenkrieg!




>> Eine Information der Kampage
_"resist - Sich dem Irak-Krieg widersetzen"_
www.resistthewar.de
Info@resisttherwar.de
Infotelefon: 0228-692904


Buerger stoppen Zug mit Kriegsmaterial
by Forum Voor Vredesactie Mon Feb 17 '03


(Modified on 1:55pm Mon
Feb 17 '03)
phone: 0479/68 24 43
(Forum Voor Vredesactie = "Forum fuer Friedensaktion")

Sonntagabend, 16. Februar, gegen 21 Uhr haben 11 Menschen, unterstuetzt
durch das Forum fuer Friedensaktion, drei Stunden lang einen Zug
aufgehalten, der Richtung Hafen Antwerpen fuhr. Der lange Gueterzug kam
aus Deutschland und war mit dem Kriegsmaterial von amerikanischen Soldaten
beladen. Im Antwerpener Hafen sollte das Kriegsmaterial Richtung Golf
eingeschifft werden.

In Melsele bei Beveren verdeckten Buerger mit einem Tuch die Signallichter
und benutzten eigene rote Lampen, um dem Zug das Signal zu geben, dasz er
anhalten muszte. Der Zugfuehrer reagierte korrekt auf das erste rote
Signal und brachte den Zug zum Stillstand. Ein Wagen brachte die Menschen
so nah wie moeglich an den stillstehenden Zug. Zwei Menschen ketteten sich
an der Lokomotive fest, zwei am ersten Waggon und eine Person machte sich
am Steuerrad eines Armeelastwagens fest, der auf dem Zug stand. Der eigene
Koerper wurde eingesetzt um die Kriegsvorbereitungen zu stoppen. Die
Aktion verlief strikt gewaltlos und nach den Prinzipien des zivilen
Ungehorsams: Menschen uebernahmen ihre Verantwortung, um voellig
oeffentlich und gewaltlos zu verhindern, dasz Panzer, Armeelastwagen,
Kampfhubschrauber in einem neuen Krieg eingesetzt werden koennen.

Es ist ein starkes Signal an unsere belgische Regierung: Wie mutig die
Haltung der belgischen Politik in der NATO auch war, diese Prinzipien
scheinen nicht auf unseren Straszen und in unseren Haefen zu gelten. Die
Regierung laeszt zu, dasz die USA Abkommen miszbrauchen, die urspruenglich
abgeschlossen wurden zur Nachschubversorgung der amerikanischen Truppen in
Deutschland. Belgien musz seine mutige Haltung konsequent durchziehen, und
ebenso wie Oesterreich die amerikanischen Truppentransporte in Richtung
Golf auf seinem Staatsgebiet verbieten.

Zur Zeit werden 11 Menschen die an der Aktion teilnahmen, von der Justiz
festgehalten. Sie werden am Gericht Dendermonde befragt.

Seit Mitte Januar 03 kommen tausen Zugwaggons, mit amerikanischem
Truppenmaterial beladen, und zahlreiche Militaertransporte ueber die
Strasze, im Hafen von Antwerpen an, um nach dem Golf einzuschiffen.

Inzwischen sind mindestens sieben Schiffen, mit Militaermaterial beladen,
aus dem Antwerpener Hafen Richtung G0olf ausgefahren. Das Einschiffen
geschieht im Vrasenedock (vor allem rollendes Material), im Churchill-Dock
(rollendes Material und Helikopter) und im Delwaidedock (vor allem
Container). Dieses Militaermaterial kommt vom V. Army Corps (mit allem von
Pionieren bis zu Kampfhelikoptern) und von der 1st Armored Division (eine
Panzerdivision). Diese amerikanischen Armeetruppen sind an mehreren Orten
in Deutschland stationiert.

Um die belgische logistische Unterstuetzung des Krieges zu verharmlosen,
versteckt sich die belgische Regierung hinter NATO-Abmachungen. Sie
behauptet, es ginge um Verpflichtungen, denen sie nachkommen muesse. Die
massive Verschiebung von militaerischem Material die im Moment ablaeuft,
200 Zuege d.h. 10000 Waggons, kann kaum als ein Standardtransport
angesehen werden. Sogar Minister Michel gab in einer Antwort auf eine
parlamentarische Anfrage zu, dasz die Regierung beschlieszen koennte,
diese Transporte NICHT zuzulassen. In dem ganzen politischen Chaos scheint
jeder zu vergessen, worum es geht: "Krieg" bedeutet zuallererst den Tod,
den Schrecken von krepierenden Menschen, abgerissene Gliedmaszen,
verkohlte und verfaulende Leichen. Beihilfe zum Krieg laeszt sich nicht
verharmlosen.


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