Die Bomben stoppen bevor sie fallen Sommeraktionstage FReie Heide 2005 Sommeraktionstage 2005Ostermarsch 2005Massenprotestgegen das Bombodrom Prozeß am 28.2 2005 wg. Aktionstage mehr... Sommer Aktions Tage 21. bis 26. Juli 2004 Bericht von den Aktionstagen unter indymedia Im Rahmen der Sommeraktionstage wird Menschen aus allen Regionen die Gelegenheit zur Diskussion und zu Widerstand und Protest gegen die Inbetriebnahme des Bombodroms ( nördlich von Berlin) gegeben. |
Sommer Aktionstage vom 21. Juli - 26. Juli 2004
mit Aktionen am und auf dem Gelände der FREIen HEIDe, wie Protestwanderungen und zivilen Platzinspektionen wollen wir unsere Ablehnungen der Kriegsvorbereitungen öffentlich machen und den militärischen Betrieb stören.
Programm:
Camptelefon: 0173 - 9 44 44 21
Mittwoch 21.7
Anreise, Aufbau,
18.00 Uhr Auftaktplenum
20.30 Treffen mit Aktivistinen au der Region
Do. 22.7
10.00 Uhr Exkursion in die Heide
15.00 Uhr Seminar zu Rechtsfragen bei Aktionen
17.00 Uhr Training in gewaltfreier Aktion
Fr. 23.7
10.00 Uhr Start der Radtour " Rund ums Bombodrom"
20.00 Uhr "Bombenabwurfplätze und Krieg"
Sa. 24.7
Aktionstag
15.00 Uhr Widerstand gegen Bombenabwurfplätze
Resist Now! – 200 Gruppen in die FREIE HEIDE Zentrales Element der modernen Kriegsführung sind Bombenangriffe aus großer Höhe wie in Jugoslawien, Afghanistan und im Irak. In der Bundesrepublik kann dies nur auf dem BOMBODROM bei Wittstock (- bereits von der sowjetischen Armee okkupiert und nun einer der größten Luft-Boden-Schießplätze Europas-) trainiert werden. Die Umsetzung der neunen "Verteidigungspolitischen Richtlinien", des unbegrenzten Einsatzes der Bundeswehr auf der ganzen Welt, wird dann auf diesem Platz geprobt. Damit bekommt der Widerstand gegen ein solches militärisches Konzept einen lokalen Kristalisationspunkt. Vergleichbar mit Mutlangen und dem Hunsrück wird hier konkret erfahrbarer Widerstand gegen ein Aufrüstungskonzept möglich. Warum "200 Gruppen in die FREIe HEIDe! 200 Oben-Ohne-Tage" ? Der Ansatz: 200 Gruppen aus Friedensorganistionen, Kirchenkreisen, Schulen und Betrieben, Gewerkschaften usw. fahren in die FREIe HEIDe, um diese für einen Tag "touristisch" zu nutzen, so dass ein militärischer Übungsbetrieb an diesem Tag nicht möglich ist. Auftakt der Aktionen ist Ostern 2004 oder der sogenannte B-TAG (der Tag, an dem die ersten Bomben fallen), wenn dieser noch früher stattfinden sollte.
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Kontaktadressen: Cafe Hinterhof, Rudolf-Breitscheid-Str. 38,16816 Neuruppin, T.03391/3256 Kampagne gegen Wehrpflicht,Zwangsdienste und Militär, Kopenhagener Str. 17, 10437 Berlin, T. 030/4401300 Graswurzelwerkstatt, Scharnhorststr. 6, 50733 Köln, T. 0221/765842 Mailkontakt: resist@freieheide-nb.de Internetseiten: |
www.resistnow.freieheide-nb.de, www.freieheide.de, www.freierhimmel.de |
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Aktionstermine: |
11.4.2004 Ostermarsch und Sternwanderung (BI FREIe HEIDe)
- 21.-26.7.2004 Sommeraktionstage (SAT) mit vielen Aktionen am und auf dem Platz - 22.-26.7.2004 LEBENSLAUTE – klassische Musik in Verbindung mit politischer
Aktion und Zivilen Ungehorsam, - 30.7-8.8.2004 FRIEDENSREITER/INNEN- mit Pferd oder Rad in die FREIe HEIDe www.friedensritt-2004.de.vu) |
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Die FREIe HEIDe und das BOMBODROM - Info-Veranstaltungen und Trainings- |
Übersichtskarten des geplanten Bombenabwurfplatzes
"Bombodrom"
Tageschau (ARD) vom 19.9.03Aus der GWR 11/03 das Interview " Noch wird in der FREIen HEIDe nicht gebombt" Interview
| Karten |
Begleitschreiben zu den Aktionstagen | Anreisebeschreibung Anreise | Anreisebeschreibung + Karte als pdf_Datei Anreise.pdf Karte als pdf_Datei | Camptelefon_Nr: 0173 - 944 44 21 |
Der Stein des Anstoßes von Köln in die Freie Heide
BrückenAltar Frieden für die Kryritz-Ruppiner Heide
NEIN ZUM BOMBODROM!
... den Luftkriegs-Übungsplatz zwischen Berlin und Rostock verhindern!
AKTIONSATGE 25.7.-3.8.2003
Direkte Aktionen - Vorträge+Diskussionen – Kunst+Kultur – Camps – Zivile
Inspektionen – Friedenstourismus - Rundtouren
RESIST NOW – FÜR EINE FREIE HEIDE!
Noch vor dem Sommer will die Bundesregierung den 80 km nördlich von Berlin
gelegenen, seit mehr als 10 Jahren umstrittenen Luft-Boden-Schießplatz bei
Wittstock in Betrieb nehmen. Um die drohende Inbetriebnahme abzuwenden und
so ein Zeichen gegen die Militarisierung der Außen- und Innenpolitik zu
setzen, brauchen wir eure Unterstützung. Deshalb rufen wir euch auf, an den
Aktionen zum Tag, an dem die ersten Bomben fallen sollen und den
Sommeraktionstagen vom 25.Juli bis 3.August teilzunehmen!
... GEGEN KRIEG UND KRIEGSVORBEREITUNG —
für eine zivilgesellschaftliche Alternative!
,,No war’’ lautete die schlichte und unmissverständliche Antwort von
Millionen von Menschen auf die Ankündigung des Irakkrieges durch die USA
Nun soll auch die Bundeswehr zusammen mit einer neuen EU-Truppe zu solchen
Kriegen und schnellen Eingriffen in andere Länder befähigt werden – alles um
den Bestand der westlichen Welt in ihrer heutigen Form zu sichern und ihre
Vormachtstellung zu zementieren. Friedliche globale Konfliktlösungen werden
so zu einer nachrangigen Option – mit einer flexiblen Armee ist es
einfacher, Krieg zu führen als im Vorhinein nach anderen Lösungen zu suchen
Die FREIe HEIDe Wittstock soll Europas größter Bomber-Übungsplatz, und ein
wesentlicher Beitrag zur Infrastruktur einer europäischen Armee werden.
Die Rohstoffe vermehren sich jedoch nicht, wenn man um sie Kriege führt
„Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns
Gier.“ (Mahatma Gandhi). Es ist ein lohnenswertes Ziel, dass Arbeit und
Ressourcen zur Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen in der ganzen Welt
eingesetzt werden und nicht für Bomben, die eine gerechte und
umweltschonende Weltwirtschaft geradezu verhindern.
DAS GEPLANTE BOMBODROM
Die Größe von 20km Länge und 7km Breite erlaubt Einsatzübungen, die auf
keinem anderen europäischen Bombenabwurfplatz durchgeführt werden können
Nur hier ist das gleichzeitige Training von Luft- und Bodentruppen möglich,
wie es für Angriffssituationen nötig ist. Dies soll auch allen
NATO-Verbündeten angeboten werden, die dann nicht mehr auf die teuren,
aufwändigen und zustimmungsbedürftigen Übungsmöglichkeiten in den USA
angewiesen wären. Das spart Geld und macht die EU militärisch
handlungsfähiger Die rot-grüne Regierung,will den Übungsbetrieb noch in
diesem Jahr aufnehmen lassen, was mit Blick auf die Wahlversprechen von SPD
und Grünen und auf die regionale Geschichte verwunderlich erscheint
Nur 80 km nördlich von Berlin, inmitten einer der größten europäischen
Wald-, Seen- und Heidelandschaften, liegt das ehemalige Bombodrom Wittstock.
Das 142km² große Gebiet in der Kyritz-Ruppiner Heide wurde in den 50er
Jahren von der Sowjetarmee nach und nach besetzt, enteignet und schließ=
lich
für alle Arten von Bombenabwürfen 40 Jahre lang genutzt. Viele Betroffene
hatten die Hoffnung, dass der Rechtsstaat BRD stalinsches Unrecht wieder gut
machen würde. Darum ging eine Welle von Empörung und Protest durch die
Region, die bis heute nicht abebbte. Sie begann, als das
Bundesverteidigungsministerium im August 1992 erklärte, den Platz nun doch
,,weiternutzen zu wollen’’. Der Krieg sei im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
einfach weiter gegangen, so die Einheimischen, und damit solle endlich
Schluss sein.
Von den massiven Protesten überrascht traute sich die Kohl-Regierung nicht,
in die Fußstapfen stalinscher Politik zu treten und das brutale Unrecht von
damals zum geltenden Recht zu machen. Diesen Erfolg gilt es der jetzigen
Regierung gegenüber zu wiederholen
MILITARISIERUNG UND SICHERHEITSDEBATTE
Der Wehretat der BRD soll innerhalb der nächsten 10 Jahren von 24,7% auf 27%
des bundesdeutschen Gesamtetats steigen, dabei sollen 82 Mrd. € über die
bisherige Planung hinaus für neue Waffensysteme und Ausrüstung ausgegeben
werden Unter diesen Voraussetzungen wird für Arbeitslosenversicherung,
Sozialhilfe und Renten weniger übrig bleiben, denn die Schwächsten haben
kaum Möglichkeiten sich zu wehren. Wird so das Problem gelöst, dass wir, wie
es unisono klingt, viel zu lange über unsere Verhältnisse gelebt haben?
Im Gegenteil, es wird verschärft, denn es werden diejenigen eingeschränkt,
die am wenigsten über die Verhältnisse lebten. Existenzangst und die
verschärfte Sicherheitsdebatte dienen zur Rechtfertigung der
Militarisierung und fördern die Bereitschaft alles zu dulden, was diese
Angst minimiert. Ein Milieu für bürgerrechtsverletzende Reformen der
„inneren Sicherheit“ und Globalisierung aller Ressourcen auch durch Kriege
wäre geschaffen. So wird die Macht der Ökonomie auf eine Gesellschaft mit
zunehmenden inneren Spannungen ausgeweitet. Ist ein solches System
bruchsicher auf Generationen angelegt?
Wenn es gilt, den weltweit wirkenden Gewaltapparaten eine
zivilgesellschaftliche Alternative gegenüberzustellen, ist die FREIe HEIDe
ein geeigneter Ansatzpunkt. Denn friedlicher, selbstbestimmter Umgang, und
internationale Abrüstung bringen mehr Sicherheit als Aufrüstung und
militärischer Drill.
AUF IN DIE FREIE HEIDE! Karte
— an dem Tag, an dem die FREIe HEIDe wieder zum Bombenabwurfplatz
umfunktioniert werden soll, wollen wir das Gelände durch unsere persönliche
Anwesenheit vor Bombenabwürfen schützen. Wir werden euch über unsere
konkreten Aktionen informieren, wenn es zu einer Inbetriebnahme kommen
sollte;
— wir wollen aber auch schon vorher aktiv werden, damit es erst gar nicht
soweit kommt:
Aktionscamp vom 25.Juli — 3.August
mit Aktionen am und auf dem Gelände der FREIen HEIDe, wie Protestwanderungen
und zivilen Platzinspektionen wollen wir unsere Ablehnung der
Kriegsvorbereitung öffentlich machen und den militärischen Betrieb stören.
Ein lustiges, selbstbestimmtes Zusammensein im Camp zeigt gleichzeitig, wie
wir und das Leben wünschen: gewaltfrei, ökologisch und phantasievoll.
PROGRAMM:
25.Juli, 18.00 Uhr: Begrüßung/Abendessen/Kennenlernabend
26.Juli: Tag der FREIen HEIDe
Es werden geländekundliche Ausflüge ,,auf den Spuren der FREIen HEIDe’’ mit
Fahrrad, Boot oder auch hoch zu Ross für alle Interessierten angeboten
20.00 Uhr: FREIe HEIDe im Rückblick und Ausblick (Vortrags- und
Diskussionsabend mit Dias, Filmausschnitten und Menschen aus der Region)
27.Juli-2.August:
Die schönen Wälder und Seen laden alle friedliebenden Menschen ein, ohne
Uniform zu baden, Wanderungen und Radtouren in die Wald- und Heidelandschaft
zu unternehmen und sich auf Transparenten zu sonnen. Wir wollen an jedem Tag
an unterschiedliche Personen und Ansätze in der Friedensbewegung auf
Veranstaltungen und Diskussionen anknüpfen und der Forderung nach einer
FREIen HEIDe mit Aktionen Zivilen Ungehorsams Nachdruck verleihen.
3.August, 14.00 Uhr: Gemeinsame Abschlussaktion mit der BI FREIe HEIDe
BEZUGSGRUPPENFINDUNG:
Wir laden euch ein, euch in Bezugsgruppen zu organisieren, denn die
gemeinsame Vorbereitung, Anreise und Aktionsdurchführung wird dadurch besser
und macht einfach mehr Spaß. Die Bezugsgruppenbildung wird auch während der
Aktionstage ermöglicht. Entscheidungen sollen, damit sie von allen
Beteiligten mitgetragen werden können, über einen moderierten
SprecherInnenrat, der aus SprecherInnen aller Bezugsgruppen besteht,
getroffen werden.
WAS SOLLTET IHR MITBRINGEN?
Wir bitten euch Tasse, Teller und Besteck, sowie für die Teilnehmer des
Aktionscamps Regenschutz, Isomatten, Schlafsäcke und Zelt selbst
mitzubringen. Den Ausweis nicht vergessen!
Widerstand soll auch Spaß machen. Bringt deshalb bitte Musikinstrumente,
Drachen und Boote mit, soweit möglich:
WIE HOCH IST DER TEILNAHMEBEITRAG?
nach Selbsteinschätzung 7-15 €/Tag incl. Verpflegung. Gerne kann auch mehr
espendet werden. Keiner soll aus Kostengründen auf die Teilnahme verzichten
müssen. Bitte setzt euch diesbezüglich mit uns in Verbindung!
WIE KOMMT IHR ZUM CAMP?
Ein ständiges Camp während der gesamten Zeit wird eingerichtet auf dem
Naturcampingplatz am Dranser See in der Nähe von Schweinrich, östlich von
Wittstock Das Gebiet rund um die FREIe HEIDe Wittstock ist sehr weitläufig.
Je nach Anreisetag kann der Ort vom angegebenen Campingplatz bei Schweinrich
abweichen, dort findet ihr aber jederzeit einen Infopunkt der Aktion.
Bitte meldet euch an (per Coupon oder im Internet), damit wir die
Teilnehmerzahl abschätzen können. Ihr bekommt dann auch detaillierte
Informationen zu den Anreisemöglichkeiten und über die geplanten Aktionen
Informationen zur aktuellen Entwicklung, zu den Aktionen sowie Anmeldung und
Anreiseinformationen findet ihr auch auf der Internetseite
www.freieheide-nb.de/resistnow
WEITERE INFOS zu den geplanten Aktionen unter:
Ev. Jugendzentrum
resist now!
Rudolf-Breitscheid-Str. 38
16816 Neuruppin
Tel./Fax: 03391-3256
www.freieheide-nb.de/resistnow
resist@freieheide-nb.de
Zur Durchführung der Aktionen sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Wir
bitten daher um Spenden auf unser Aktionskonto:
Kto.-Nr. 173 160 2006
BLZ 100 900 00 (Berliner Volksbank Neuruppin)
Inhaber: Eckhard Häßler; Stichwort: resist
RÜCKMELDECOUPON
(Bitte an die obige Adresse schicken oder faxen!)
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TAG DES ERSTEN BOMBENABWURFS:
_ Ich beteilige mich an Protesten, Aktionen und/oder
_ Aktionen Zivilen Ungehorsams am bzw. auf dem Gelände des
Bombenabwurfplatzes Wittstock.
AKTIONSCAMP:
_ Ich möchte am Aktionscamp
teilnehmen und
_ bei Aktionen Zivilen Ungehorsams am bzw. auf dem Ge
lände des Bombenabwurfplatzes Wittstock mitmachen
Name:
Straße:
PLZ & Ort:
E-Mail:
? Ich unterstütze die Kampagne mit einer Spende von ... €
? Ich bestelle ... Exemplare dieses Mobilisierungsflugblattes (á 0,03 €)
Das Material geben wir auch kostenlos ab. Wir bitten dennoch um eine
Erstattung der Kosten
Ort, Datum: ____________________
Unterschrift: ____________________
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Anmeldung:
graswurzelwerkstatt@web.deAktuelles aus der Süddeutschen Zeitung
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