Die Bomben stoppen bevor sie fallen

Sommeraktionstage FReie Heide 2005 Sommeraktionstage 2005


Ostermarsch 2005

Massenprotestgegen das Bombodrom
www.wiesbadener-kurier.de WiesbadenerKurier - Rheinland-Pfalz,Germany ... Beim größten OstermarschDeutschlands haben am Sonntag rund 10 000 Menschen in Brandenburg gegenden geplanten Truppenübungsplatz Bombodrom bei Wittstock ... Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen

GemeinsamerKampf für eine Sache
http://www.maerkischeallgemeine.de http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/10460738/61299/ MärkischeAllgemeine - Brandenburg,Germany ... Schirge war zufrieden,dass nach Polizei- und BI-Angaben etwa 10 000 Menschen gekommen warenund damit ein deutliches Zeichen gegen das Bombodrom setzten. ... Alle Beiträge zu diesem Thema anzeigen

Prozeß am 28.2 2005 wg. Aktionstage mehr...

Sommer Aktions Tage 21. bis 26. Juli 2004


Bericht von den Aktionstagen unter
indymedia

Im Rahmen der Sommeraktionstage wird Menschen aus allen Regionen die Gelegenheit zur Diskussion und zu Widerstand und Protest gegen die Inbetriebnahme des Bombodroms ( nördlich von Berlin) gegeben.
In diesem Jahr wird insbesondere die Kampagne "200 Gruppen in die FREIe HEIDe" im Mittelpunkt stehen, deren Ziel es ist, durch direkte gewaltfreie Aktionen die Aufnahme des Übungsbetriebs zu behindern. Wir laden alle ein sich an den Sommeraktionstagen zu beteiligen.

Militärische Bedeutung des Bombodroms
Für die kriegsrelevanten Übungen aus großer Höhe will die Bundeswehr den ehemaligen sowjetischen Bombenabwurfplatz in der Kyritz-Wittstock-Ruppiner Heide nutzen, der mit ca. 7 mal 20 km der größte seiner Art in Europa wäre. Die Bundeswehr will nach eigenen Angaben, dort nur in geringem Ausmaß Tiefflüge, die meisten Einsätze jedoch aus Höhen bis 4000 Meter durchführen. Natürlich werden auch die NATO-Verbündeten dort üben – inklusive der A10, die Uranmunition verschießen kann.

Stand der Auseinandersetzung
Seit 12 Jahren gelingt es der BI FREIe HEIDe, den Anliegergemeinden und ihren vielen MitstreiterInnen die militärische Nutzung dieses zentralen Projekts der neuen Bundeswehr unter Ausnutzung der föderalen Struktur und der Möglichkeiten der Rechtswege zu verhindern. Die Widmung des Geländes als Truppen-übungsplatz durch das Bundesverwaltungsgericht im Dezember 2000 deutete bereits an, dass eine echte Gewaltenteilung nicht existiert und langfristig die Bundeswehr sich formaljuristisch durchsetzen können wird. Die politische Auseinandersetzung um das Bombodrom steht noch bevor. Was kommt nach der Landtagswahl? Werden wir es akzeptieren, wenn die Bundespolitik das diktatorische Unrecht Stalins zum "berechtigten" bundesdeutschen Interesse umdefiniert? Werden wir uns der Rhetorik beugen, es gäbe keine Alternative zur militärischen Interventionspolitik? Wie viel ist uns die Gerechtigkeit wert ? Was wird unsere Antwort sein? Diesen Fragen wollen wir im Rahmen der Sommeraktionstage theoretisch und praktisch nachgehen.


Organisatorische Hinweise
Fahrräder sind in der Gegend von großem Vorteil, Materialien und Instrumente willkommen.
Die Selbstkosten für Gemeinschaftsverpflegung (Kochkollektiv) und Zeltplatznutzung betragen 7-15 Euro pro Tag.
Für Kinderbetreuung wird gesorgt.




Sommer Aktionstage vom 21. Juli - 26. Juli 2004
mit Aktionen am und auf dem Gelände der FREIen HEIDe, wie Protestwanderungen und zivilen Platzinspektionen wollen wir unsere Ablehnungen der Kriegsvorbereitungen öffentlich machen und den militärischen Betrieb stören.

Programm:
Camptelefon: 0173 - 9 44 44 21

Mittwoch 21.7

Anreise, Aufbau,
18.00 Uhr Auftaktplenum
20.30 Treffen mit Aktivistinen au der Region

Do. 22.7
10.00 Uhr Exkursion in die Heide
15.00 Uhr Seminar zu Rechtsfragen bei Aktionen
17.00 Uhr Training in gewaltfreier Aktion

Fr. 23.7

10.00 Uhr Start der Radtour " Rund ums Bombodrom"
20.00 Uhr "Bombenabwurfplätze und Krieg"

Sa. 24.7
Aktionstag
15.00 Uhr Widerstand gegen Bombenabwurfplätze



So. 25.7
14.00 Uhr Konzertaktion mit "Lebenslaute" bei Schweinrich

Mo 26.7
10.00 Uhr Abschlussplenum Perspektiven zur Kampagne



Wie kommt ihr zum Camp?
Autobahn A24 bis Wittstock, dann L15 bis Schweinrich; Regionalexpress RE06 bis Wittstock
(oder Rheinsberhg, dann weiter mit dem Fahrrad).
Wir richten ein ständiges Camp auf dem Naturcampingplatz am DRanser See ein. Der Campingplatz liegt in der Nähe von Schweinrich, östlich von Wittstock
Karte
Anmeldung und weitere Infos siehe www.resistnow.freieheide-nb.de

Bombofrom

Resist Now! – 200 Gruppen in die FREIE HEIDE

Zentrales Element der modernen Kriegsführung sind Bombenangriffe aus großer Höhe wie in Jugoslawien, Afghanistan und im Irak. In der Bundesrepublik kann dies nur auf dem BOMBODROM bei Wittstock (- bereits von der sowjetischen Armee okkupiert und nun einer der größten Luft-Boden-Schießplätze Europas-) trainiert werden. Die Umsetzung der neunen "Verteidigungspolitischen Richtlinien", des unbegrenzten Einsatzes der Bundeswehr auf der ganzen Welt, wird dann auf diesem Platz geprobt.

Damit bekommt der Widerstand gegen ein solches militärisches Konzept einen lokalen Kristalisationspunkt. Vergleichbar mit Mutlangen und dem Hunsrück wird hier konkret erfahrbarer Widerstand gegen ein Aufrüstungskonzept möglich.

Warum "200 Gruppen in die FREIe HEIDe! 200 Oben-Ohne-Tage" ?

Der Ansatz: 200 Gruppen aus Friedensorganistionen, Kirchenkreisen, Schulen und Betrieben, Gewerkschaften usw. fahren in die FREIe HEIDe, um diese für einen Tag "touristisch" zu nutzen, so dass ein militärischer Übungsbetrieb an diesem Tag nicht möglich ist. Auftakt der Aktionen ist Ostern 2004 oder der sogenannte B-TAG (der Tag, an dem die ersten Bomben fallen), wenn dieser noch früher stattfinden sollte.

Kontaktadressen: Cafe Hinterhof, Rudolf-Breitscheid-Str. 38,16816 Neuruppin, T.03391/3256

Kampagne gegen Wehrpflicht,Zwangsdienste und Militär, Kopenhagener Str. 17, 10437 Berlin, T. 030/4401300

Graswurzelwerkstatt, Scharnhorststr. 6, 50733 Köln, T. 0221/765842

Mailkontakt: resist@freieheide-nb.de

Internetseiten:
www.resistnow.freieheide-nb.de,
www.freieheide.de,
www.freierhimmel.de

Aktionstermine:

11.4.2004 Ostermarsch und Sternwanderung (BI FREIe HEIDe)

- 21.-26.7.2004 Sommeraktionstage (SAT) mit vielen Aktionen am und auf dem Platz

- 22.-26.7.2004 LEBENSLAUTE – klassische Musik in Verbindung mit politischer Aktion und Zivilen Ungehorsam,
 Konzertaktion am 25.7. www.lebenslaute.de

- 30.7-8.8.2004 FRIEDENSREITER/INNEN- mit Pferd oder Rad in die FREIe HEIDe www.friedensritt-2004.de.vu)



Die FREIe HEIDe und das BOMBODROM

- Info-Veranstaltungen und Trainings-

Über zehn Jahre Widerstand gegen den von Regierung und Bundeswehr geplanten, über 140qkm großen Luft/Bodenschießplatz zwischen Berlin und Rostock und Wittstock und Rheinsberg. Hier werden die Angriffskriege von morgen geübt. Ein Fall für Bürgerinitiativen, Friedensbewegung und Aktionsgruppen !
Die Graswurzelwerkstatt Köln bietet allen interessierten Gruppen und Initiativen (vor allem jenen im Westen der Republik – aber natürlich auch darüber hinaus) die Möglichkeit, sich eingehend darüber zu informieren.
Die Informationseinheit mit Gespräch (z.B an einem Abend) bietet in cirka 2,5 bis 3 Stunden eine geo-graphische Orientierung, einen Blick auf die Geschichte des Protestes, verdeutlicht die Interessen von Politik und Militär an diesem Truppenübungsplatz, skizziert die Möglichkeiten und Wege gegenwärtigen und zukünftigen Widerstands und möchte zum aktiven Engagement motivieren (z.B. im Blick auf die "Resist Now – 200 Gruppen in die FREIe HEIDe"-Kampagne).
Daran anknüpfen kann ein Training in Gewaltfreier Aktion (von cirka 3,5, bis 4 Stunden), worin vor allem Situationen geübt werden, die bei Aktionen am oder auf dem Platz entstehen, dabei auch die rechtlichen/-gesundheitlichen Risiken und Nebenwirkungen benennt und Gruppen auch darin stärken soll, in gleichberechtigter Weise im Aktionsrahmen handlungsfähig zu sein
Beide Einheiten lassen sich auch an einem Tag (z.B. an einem Wochenendtag) miteinander verbinden. Bei Interesse wird gemeinsam ein geeigneter Termin verabredet.
Wir wünschen uns neben der Fahrtkostenerstattung (für eine Person) einen Spendenbetrag in selbstgewählter Höhe für die Arbeit der Graswurzelwerkstatt/Resist-Now-Kampagne.


Übersichtskarten des geplanten Bombenabwurfplatzes




Karte als PDF_Datei

kleine Kartekleine Karte
Übersichtskarte


------------------------ Archiv 2003 und weiterführende Infos

BrückenAltar Frieden für die Kyritz-Ruppiner HeideBrücken_Steine

"Bombodrom"

Tageschau (ARD) vom 19.9.03
Die Bundeswehr darf den umstrittenen Bombenabwurfplatz "Bombodrom" in Brandenburg vorerst nicht nutzen. Das Verwaltungsgericht Potsdam erkannte Klagen gegen die Flugübungen an. Bis zum Abschluss der Verfahren darf der Platz nicht genutzt werden. Die Grünen-Vorsitzende Beer sprach von einem wichtigen Erfolg und kündigte an, sie wolle politischen Druck auf das Verteidigungsministerium ausüben. Das Gelände zwischen Wittstock, Neuruppin und Schweinrich war bis 1992 von sowjetischen Truppen genutzt worden. Seitdem liegt der Platz brach. Die Bundeswehr will dort jährlich bis zu 1.700 Übungen fliegen.

Im Archiv unter 19.9.03 20.00 Uhr Tagesschau unter Bombodrom Video vom Beitrag

Aus der GWR 11/03 das Interview " Noch wird in der FREIen HEIDe nicht gebombt" Interview



Eine schöne Übersicht von gelaufenen Aktionen( Stand 22.8.03) siehe: indymedia

... und neue geplante Aktionen ( Stand 22.08.2003): Aktionen


Karten
Begleitschreiben zu den Aktionstagen Anreisebeschreibung Anreise Anreisebeschreibung + Karte als pdf_Datei
Anreise.pdf

Karte als pdf_Datei
Camptelefon_Nr:
0173 - 944 44 21
Aktuelle Aktion ( Beginn 1.9.2003):

Der Stein des Anstoßes von Köln in die Freie Heide BrückenAltar Frieden für die Kryritz-Ruppiner Heide




NEIN ZUM BOMBODROM!
              ... den Luftkriegs-Übungsplatz zwischen Berlin und Rostock verhindern!

              AKTIONSATGE 25.7.-3.8.2003
              Direkte Aktionen - Vorträge+Diskussionen – Kunst+Kultur – Camps – Zivile
              Inspektionen – Friedenstourismus - Rundtouren

              RESIST NOW – FÜR EINE FREIE HEIDE!
              Noch vor dem Sommer will die Bundesregierung den 80 km nördlich von Berlin
              gelegenen, seit mehr als 10 Jahren umstrittenen Luft-Boden-Schießplatz bei
              Wittstock in Betrieb nehmen. Um die drohende Inbetriebnahme abzuwenden und
              so ein Zeichen gegen die Militarisierung der Außen- und Innenpolitik zu
              setzen, brauchen wir eure Unterstützung. Deshalb rufen wir euch auf, an den
              Aktionen zum Tag, an dem die ersten Bomben fallen sollen und den
              Sommeraktionstagen vom 25.Juli bis 3.August teilzunehmen!

              ... GEGEN KRIEG UND KRIEGSVORBEREITUNG —
              für eine zivilgesellschaftliche Alternative!
              ,,No war’’ lautete die schlichte und unmissverständliche Antwort von
              Millionen von Menschen auf die Ankündigung des Irakkrieges durch die USA
              Nun soll auch die Bundeswehr zusammen mit einer neuen EU-Truppe zu solchen
              Kriegen und schnellen Eingriffen in andere Länder befähigt werden – alles um
              den Bestand der westlichen Welt in ihrer heutigen Form zu sichern und ihre
              Vormachtstellung zu zementieren. Friedliche globale Konfliktlösungen werden
              so zu einer nachrangigen Option – mit einer flexiblen Armee ist es
              einfacher, Krieg zu führen als im Vorhinein nach anderen Lösungen zu suchen
              Die FREIe HEIDe Wittstock soll Europas größter Bomber-Übungsplatz, und ein
              wesentlicher Beitrag zur Infrastruktur einer europäischen Armee werden.
              Die Rohstoffe vermehren sich jedoch nicht, wenn man um sie Kriege führt
              „Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns
              Gier.“ (Mahatma Gandhi). Es ist ein lohnenswertes Ziel, dass Arbeit und
              Ressourcen zur Befriedigung der Bedürfnisse der Menschen in der ganzen Welt
              eingesetzt werden und nicht für Bomben, die eine gerechte und
              umweltschonende Weltwirtschaft geradezu verhindern.

              DAS GEPLANTE BOMBODROM
              Die Größe von 20km Länge und 7km Breite erlaubt Einsatzübungen, die auf
              keinem anderen europäischen Bombenabwurfplatz durchgeführt werden können
              Nur hier ist das gleichzeitige Training von Luft- und Bodentruppen möglich,
              wie es für Angriffssituationen nötig ist. Dies soll auch allen
              NATO-Verbündeten angeboten werden, die dann nicht mehr auf die teuren,
              aufwändigen und zustimmungsbedürftigen Übungsmöglichkeiten in den USA
              angewiesen wären. Das spart Geld und macht die EU militärisch
              handlungsfähiger Die rot-grüne Regierung,will den Übungsbetrieb noch in
              diesem Jahr aufnehmen lassen, was mit Blick auf die Wahlversprechen von SPD
              und Grünen und auf die regionale Geschichte verwunderlich erscheint
              Nur 80 km nördlich von Berlin, inmitten einer der größten europäischen
              Wald-, Seen- und Heidelandschaften, liegt das ehemalige Bombodrom Wittstock.
              Das 142km² große Gebiet in der Kyritz-Ruppiner Heide wurde in den 50er
              Jahren von der Sowjetarmee nach und nach besetzt, enteignet und schließ=
              lich
              für alle Arten von Bombenabwürfen 40 Jahre lang genutzt. Viele Betroffene
              hatten die Hoffnung, dass der Rechtsstaat BRD stalinsches Unrecht wieder gut
              machen würde. Darum ging eine Welle von Empörung und Protest durch die
              Region, die bis heute nicht abebbte. Sie begann, als das
              Bundesverteidigungsministerium im August 1992 erklärte, den Platz nun doch
              ,,weiternutzen zu wollen’’. Der Krieg sei im Landkreis Ostprignitz-Ruppin
              einfach weiter gegangen, so die Einheimischen, und damit solle endlich
              Schluss sein.
              Von den massiven Protesten überrascht traute sich die Kohl-Regierung nicht,
              in die Fußstapfen stalinscher Politik zu treten und das brutale Unrecht von
              damals zum geltenden Recht zu machen. Diesen Erfolg gilt es der jetzigen
              Regierung gegenüber zu wiederholen

              MILITARISIERUNG UND SICHERHEITSDEBATTE
              Der Wehretat der BRD soll innerhalb der nächsten 10 Jahren von 24,7% auf 27%
              des bundesdeutschen Gesamtetats steigen, dabei sollen 82 Mrd. € über die
              bisherige Planung hinaus für neue Waffensysteme und Ausrüstung ausgegeben
              werden Unter diesen Voraussetzungen wird für Arbeitslosenversicherung,
              Sozialhilfe und Renten weniger übrig bleiben, denn die Schwächsten haben
              kaum Möglichkeiten sich zu wehren. Wird so das Problem gelöst, dass wir, wie
              es unisono klingt, viel zu lange über unsere Verhältnisse gelebt haben?
              Im Gegenteil, es wird verschärft, denn es werden diejenigen eingeschränkt,
              die am wenigsten über die Verhältnisse lebten. Existenzangst und die
              verschärfte Sicherheitsdebatte dienen zur Rechtfertigung der
              Militarisierung und fördern die Bereitschaft alles zu dulden, was diese
              Angst minimiert. Ein Milieu für bürgerrechtsverletzende Reformen der
              „inneren Sicherheit“ und Globalisierung aller Ressourcen auch durch Kriege
              wäre geschaffen. So wird die Macht der Ökonomie auf eine Gesellschaft mit
              zunehmenden inneren Spannungen ausgeweitet. Ist ein solches System
              bruchsicher auf Generationen angelegt?
              Wenn es gilt, den weltweit wirkenden Gewaltapparaten eine
              zivilgesellschaftliche Alternative gegenüberzustellen, ist die FREIe HEIDe
              ein geeigneter Ansatzpunkt. Denn friedlicher, selbstbestimmter Umgang, und
              internationale Abrüstung bringen mehr Sicherheit als Aufrüstung und
              militärischer Drill.

              AUF IN DIE FREIE HEIDE! Karte
              — an dem Tag, an dem die FREIe HEIDe wieder zum Bombenabwurfplatz
              umfunktioniert werden soll, wollen wir das Gelände durch unsere persönliche
              Anwesenheit vor Bombenabwürfen schützen. Wir werden euch über unsere
              konkreten Aktionen informieren, wenn es zu einer Inbetriebnahme kommen
              sollte;
              — wir wollen aber auch schon vorher aktiv werden, damit es erst gar nicht
              soweit kommt:
              Aktionscamp vom 25.Juli — 3.August
              mit Aktionen am und auf dem Gelände der FREIen HEIDe, wie Protestwanderungen
              und zivilen Platzinspektionen wollen wir unsere Ablehnung der
              Kriegsvorbereitung öffentlich machen und den militärischen Betrieb stören.
              Ein lustiges, selbstbestimmtes Zusammensein im Camp zeigt gleichzeitig, wie
              wir und das Leben wünschen: gewaltfrei, ökologisch und phantasievoll.

              PROGRAMM:
              25.Juli, 18.00 Uhr: Begrüßung/Abendessen/Kennenlernabend

              26.Juli: Tag der FREIen HEIDe
              Es werden geländekundliche Ausflüge ,,auf den Spuren der FREIen HEIDe’’ mit
              Fahrrad, Boot oder auch hoch zu Ross für alle Interessierten angeboten
              20.00 Uhr: FREIe HEIDe im Rückblick und Ausblick (Vortrags- und
              Diskussionsabend mit Dias, Filmausschnitten und Menschen aus der Region)

              27.Juli-2.August:
              Die schönen Wälder und Seen laden alle friedliebenden Menschen ein, ohne
              Uniform zu baden, Wanderungen und Radtouren in die Wald- und Heidelandschaft
              zu unternehmen und sich auf Transparenten zu sonnen. Wir wollen an jedem Tag
              an unterschiedliche Personen und Ansätze in der Friedensbewegung auf
              Veranstaltungen und Diskussionen anknüpfen und der Forderung nach einer
              FREIen HEIDe mit Aktionen Zivilen Ungehorsams Nachdruck verleihen.

              3.August, 14.00 Uhr: Gemeinsame Abschlussaktion mit der BI FREIe HEIDe

              BEZUGSGRUPPENFINDUNG:
              Wir laden euch ein, euch in Bezugsgruppen zu organisieren, denn die
              gemeinsame Vorbereitung, Anreise und Aktionsdurchführung wird dadurch besser
              und macht einfach mehr Spaß. Die Bezugsgruppenbildung wird auch während der
              Aktionstage ermöglicht. Entscheidungen sollen, damit sie von allen
              Beteiligten mitgetragen werden können, über einen moderierten
              SprecherInnenrat, der aus SprecherInnen aller Bezugsgruppen besteht,
              getroffen werden.

              WAS SOLLTET IHR MITBRINGEN?
              Wir bitten euch Tasse, Teller und Besteck, sowie für die Teilnehmer des
              Aktionscamps Regenschutz, Isomatten, Schlafsäcke und Zelt selbst
              mitzubringen. Den Ausweis nicht vergessen!
              Widerstand soll auch Spaß machen. Bringt deshalb bitte Musikinstrumente,
              Drachen und Boote mit, soweit möglich:

              WIE HOCH IST DER TEILNAHMEBEITRAG?
              nach Selbsteinschätzung 7-15 €/Tag incl. Verpflegung. Gerne kann auch mehr
              espendet werden. Keiner soll aus Kostengründen auf die Teilnahme verzichten
              müssen. Bitte setzt euch diesbezüglich mit uns in Verbindung!

              WIE KOMMT IHR ZUM CAMP?
              Ein ständiges Camp während der gesamten Zeit wird eingerichtet auf dem
              Naturcampingplatz am Dranser See in der Nähe von Schweinrich, östlich von
              Wittstock Das Gebiet rund um die FREIe HEIDe Wittstock ist sehr weitläufig.
              Je nach Anreisetag kann der Ort vom angegebenen Campingplatz bei Schweinrich
              abweichen, dort findet ihr aber jederzeit einen Infopunkt der Aktion.
              Bitte meldet euch an (per Coupon oder im Internet), damit wir die
              Teilnehmerzahl abschätzen können. Ihr bekommt dann auch detaillierte
              Informationen zu den Anreisemöglichkeiten und über die geplanten Aktionen

              Informationen zur aktuellen Entwicklung, zu den Aktionen sowie Anmeldung und
              Anreiseinformationen findet ihr auch auf der Internetseite
              www.freieheide-nb.de/resistnow


              WEITERE INFOS zu den geplanten Aktionen unter:
              Ev. Jugendzentrum
              resist now!
              Rudolf-Breitscheid-Str. 38
              16816 Neuruppin
              Tel./Fax: 03391-3256
              www.freieheide-nb.de/resistnow
              resist@freieheide-nb.de

              Zur Durchführung der Aktionen sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Wir
              bitten daher um Spenden auf unser Aktionskonto:
              Kto.-Nr. 173 160 2006
              BLZ 100 900 00 (Berliner Volksbank Neuruppin)
              Inhaber: Eckhard Häßler; Stichwort: resist

              RÜCKMELDECOUPON
              (Bitte an die obige Adresse schicken oder faxen!)
              -------------------------------------------------------------------------
              TAG DES ERSTEN BOMBENABWURFS:
              _ Ich beteilige mich an Protesten, Aktionen und/oder

              _ Aktionen Zivilen Ungehorsams am bzw. auf dem Gelände des
              Bombenabwurfplatzes Wittstock.

              AKTIONSCAMP:
              _ Ich möchte am Aktionscamp
              teilnehmen und

              _ bei Aktionen Zivilen Ungehorsams am bzw. auf dem Ge
              lände des Bombenabwurfplatzes Wittstock mitmachen

              Name:

              Straße:

              PLZ & Ort:

              E-Mail:

              ? Ich unterstütze die Kampagne mit einer Spende von ... €

              ? Ich bestelle ... Exemplare dieses Mobilisierungsflugblattes (á 0,03 €)
              Das Material geben wir auch kostenlos ab. Wir bitten dennoch um eine
              Erstattung der Kosten

              Ort, Datum: ____________________


              Unterschrift: ____________________

              -------------------------------------------------------------------------




Anmeldung:

graswurzelwerkstatt@web.de


Das Flugblatt als pdf-Datei zum runterladen:
fhplakat.pdf

Informationen zur aktuellen Entwicklung, zu den Aktionen sowie Anmeldung und Anreiseinformationen findet ihr auch auf der Internetseite
Freie Heide


Aktuelles aus der Süddeutschen Zeitung
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